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Konzept der Freiheit im Islam

 

Freiheit gehört zur angeborenen Natur des Menschen

Zweifelsohne gehören das Verlangen nach Freiheit und die Abneigung gegen Beschränkung zu dem, was dem Menschen angeboren ist. Als Allah Adam (Friede sei mit ihm!) erschuf, ehrte ER ihn gegenüber den anderen Geschöpfen und gewährte ihm und seiner Frau Willensfreiheit, wobei ER sie indes auch zur Befolgung religiöser Vorschriften verpflichtete, was sie auf Grund eben der gewährten Willensfreiheit befolgen konnten oder nicht. Damit nun die Bedeutung der Freiheit, die auf die Vornehmheit der natürlichen Veranlagung des Menschen zielt, voll entfaltet wird, ist es unbedingt notwendig, dass eine göttliche Führung und Verpflichtung zum Ausüben religöser Vorschriften einschließlich des  Verrichtens bestimmter Handlungen des Gehorsams und Befolgens der Gebote vorhanden ist sowie die Anweisung, Sünden und Übeltaten zu meiden, damit der Mensch begreifen kann, dass die Freiheit die Basis aller Rechte sowie die Quelle aller Pflichten ist. Deswegen beauftragte Allah Adam und dessen Nachkommen mit einigen verpflichtenden religiösen Vorschriften sowie Geboten und Verboten, aus denen entweder Belohnung oder Bestrafung und ebenso das Erlangen des Wohlgefallens Allahs oder SEINES Zorns resultieren.

Wie könnte es auch sein, dass die Freiheit nicht die Basis ist, wo wir doch erschaffen sind, um die Erde zu kultivieren und auf Erden ein Statthalter zu sein? Allah bewahre! Es kann doch nicht sein, dass Allah uns deswegen erschafft und uns anweist, nachzudenken und die Erde zu kultivieren und uns dann des Willens und der Freiheit beraubt!

Wenn der Mensch glaubt, dass er bei all seinen Angelegenheiten gezwungen ist und keinerlei Wahl hat respektive dass er bei seinem Verhalten gefesselt ist und ihm die Hände gebunden sind, begeht er vielleicht allerlei Arten von Sünden und Übeltaten wie etwa Raub und Totschlag und sagt dann, dass Allah ihm das vorherbestimmt habe; er wird  träge, strebt nicht nach dem Erwerb des Lebensunterhalts und gewinnt keinen Anschluss an das Leben. All dies divergiert vom ursprünglichen Grund seiner Erschaffung, als da ist das Kultivieren der Erde.

Wir haben das Gleichnis, das ´Umar Ibn Al-Chatt?b (möge Allah an ihm Wohlgefallen finden!) als Erklärung für die Beziehung zwischen dem göttlichen Wissen und dem menschlichen Handeln anführt und  in dem er sagt: „Das Beispiel des Wissens Allahs über euch ist wie der  Himmel, der euch beschattet, und die Erde, die euch trägt. Genauso, wie ihr euch von Himmel und Erde nicht entfernen könnt, könnt ihr auch vom Wissen Allahs nicht entfernen, und genauso, wie Himmel und Erde euch nicht dazu bewegen, ünden zu begehen, bewegt euch auch das Wissen Allahs nicht dazu, das zu begehen, was ihr begeht.“

Als man ´Abdull?h Ibn ´Umar (möge Allah an beiden Wohlgefallen finden!) nach der Lage einiger Menschen fragte, die außerehelichen Geschlechtsverkehr vollziehen, Alkoholika trinken, stehlen und Menschen töten, wobei sie behaupten, dass dies ja gemäß dem Wissen Allahs des Erhabenen geschehen sei, wurde er ärgerlich und sagte: „Gepriesen sei Allah der Allmächtige ob SEINER Erhabenheit über jeden Mangel! ER hat das natürlich im Voraus gewusst, dass sie das begehen werden, aber SEIN Wissen hat sie doch deshalb nicht dazu veranlasst, all jenes zu tun!“

Das Wissen Allahs des Erhabenen, das alles umfasst – denn ER weiß ja um alles –, gehört zu den Eigenschaften der Vollkommenheit. Das göttliche Wissen um alles, was geschah, momentan geschieht und künftig geschehen wird, veranlasst den Menschen deshalb noch lange nicht dazu, irgendetwas Bestimmtes zu tun.

Zudem lautet im Zusammenhang mit dem Indifferenten, dass alles halal ist und das für haram Erklärte die Ausnahme bildet. Zum Beispiel erklärt Allah die Ehe für halal und den außerehelichen Geschlechtsverkehr für haram. ER erklärt grundsätzlich alle Getränke für uns als halal und macht sie köstlich, wohingegen ER uns lediglich das Berauschende und was den Verstand raubt für haram erklärt. Ferner erklärt ER grundsätzlich alle Arten von Essen für halal, das heißt, man hat hinsichtlich des Essens die Freiheit zu essen, was man will, wobei es lediglich die Ausnahme des Verendeten, des Blutes und des Schweinfleischs gibt. Allah wünscht für uns nur die guten Dinge und erklärt für  uns nur das Schädliche als haram.

Der Islam ist eine Religion der Freiheit, die geoffenbart wurde, um die Ehre des  Menschen zu erhöhen und ihn mit Verstand und Kenntnis auszuzeichnen sowie um den Verstand respektive den Menschen von finsteren  rückschrittlichen Gedanken zu befreien sowie ihn von den Finsternissen heraus hin zum Licht zu bringen. Wäre der Mensch ausschließlich gezwungen und ohne Willensfreiheit, wäre es nicht zu rechtfertigen, ihn zur Verantwortung zu ziehen, und es gäbe weder einen Grund für das Paradies noch einen Grund für das Höllenfeuer.

 

Definition der Freiheit

Die Freiheit ist die Möglichkeit, dass der Mensch alles verwirklicht, was er vermag. Denn der Mensch mit all dem, womit Allah ihn an Verstand, Begabungen und Fähigkeiten auszeichnet, bedarf unbedingt der Freiheit bei seinem Handeln sowie seinem Gebrauch und Investieren all dessen, was Allah ihm in der Schöpfung dienstbar macht, wenn auch im Rahmen der Gesetze Allahs, von denen kein Mensch abweichen darf. Genauso wie der Mensch seine Rechte kennt und frei wahrnimmt, muss er sich auch seiner Pflichten bewusst sein und ihnen auf eine Art und Weise nachkommen, die Allah der Hocherhabene gutheißt.

Gemäß dieser Definition hat der Mensch bei seinen meisten Angelegenheiten absolut freie Wahl – mit Ausnahme einiger Dinge, die allen bekannt sind.

Alles, was der Mensch mithin an Handlungen verrichtet, unternimmt  er in völliger Wahl- und Willensfreiheit, und jeder kennt den Unterschied zwischen dem, was er aus freien Stücken und was  ohne freien Willen begeht respektive mit ihm geschieht. So weiß etwa jemand, der die Treppe vom Dach auf Grund seiner freien Entscheidung nimmt, dass er dabei auf Basis seiner Willensfreiheit handelt, im Gegensatz zu demjenigen, der vom Dach nach unten  fällt und dabei weiß, dass dies gegen seinen Willen geschieht. Er kennt also den Unterschied zwischen beiden Vorgängen:  Im ersten Fall geschieht etwas nach seiner Wahl und im zweiten Fall nicht.

Weitere Beispiele sind, dass der Mensch kann wählen kann, wann und wo er zur Welt kommt oder wann und wie er stirbt.

Demzufolge ist der Mensch frei zu essen, was er will, zu heiraten, wen er will, sowie zu tun, was er will, wobei Allah seine Handlungen beobachtet und ihm, solange er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, auf Grund seiner Wahl entsprechende Vergeltung zukommen lässt.

 

Die wichtigsten Formen der Freiheit im Islam

1. Religionsfreiheit:

Der Islam kam bei der Gewährleistung vieler Rechte und Freiheiten des Menschen den positiven Rechten und internationalen Deklarationen der Menschenrechte und Anderem zuvor. Zu den wichtigsten Freiheiten, die der Islam gewährleistet, gehört die Religionsfreiheit. Allah gebietet zwar den Islam, gibt jedoch gleichzeitig dem Menschen die Freiheit, ob er den Islam als Religion annhemen oder ihn leugnen will. Unsere wahre Religion zwingt also niemanden zur Annahme einer Religion, sondernlässt jedem Individuum die Freiheit bei der Wahl dessen Religion und auch die Freiheit beim Verrichten der Riten dessen Religion, solange diese Riten weder der öffentlichen Ordnung zuwiderlaufen noch eine Aggression gegenüber den Glaubenslehren des islamischen Staates, in dem sie leben, darstellen. Der Islam ruft sogar zur Gedankenfreiheit und zum Benutzen des Verstands auf, um zum Anzubetenden zu gelangen.

Der Islam unternimmt darüber hinaus größte Anstrengungen zum Schutz der Religionsfreiheit, indem er nämlich die Religionsanhänger anweist, zu fliehen und auszuwandern, wenn sie eine Gefahr für ihre Religion spüren respektive wenn sie eine Aggression gegen ihren Glauben befürchten; sie sollen sich dann an einen Ort begeben, an dem sie sich hinsichtlich ihrer Religion und ihres Glauben sicher fühlen sowie ihre Riten in Freiheit verrichten können. der Islam betrachtet diejenigen, die dieses nicht tun, sogar als sündig.

 

2. Politische Freiheit:

Zu den Freiheiten, die der Islam gewährleistet, gehört auch  die politische Freiheit. Der Islam erhebt den ehrwürdigen Quran zur Hauptquelle aller Rechtsnormen, denn der Quran ist charakterisiert durch Unveränderlichkeit, Vollkommenheit und Zeitlosigkeit, das heißt  er ist für jede Epoche und für jeden Ort geeignet. Die Lebensweise und Aussagen des Propheten Muhammad erklären und legt ausführlicher dar, was zusätzlicher Erläuterung bedarf.

Die islamische Politik basiert auf gegenseitiger Beratung, Gerechtigkeit und Gleichheit vor dem Gesetz. Der Islam erhebt  gegenseitiges Beraten zur Pflicht und zu einem notwendigen Recht; niemand hat mithin das alleinige Recht, Entscheidungen zu treffen, die an das Interesse der Umma und der Handhabung deren Angelegenheiten gebunden sind. Von daher fordert der Islam zur gegenseitigen Beratung unter den Muslimen und ruft zum Folgen der Meinung der Gelehrten zu jeder Frage auf. Der jeweilige Herrscher darf bei seiner Sicht der Dinge keinen Hochmut zeigen, zumal wenn es jemanden gibt, der bei einem Sachverhalt über mehr Wissen verfügt als er selbst; vielmehr obliegt es ihm, der Meinung der qualifizierten und erfahrenen Ratgeber zu folgen, denn die politische Verantwortung ist eine gemeinschaftliche Verantwortung und deshalb soll jedes Individuum am politischen Entscheidungsprozessdirekt oder indirekt teilnehmen.

Weiterhin sehen wir, dass der Islam Gerechtigkeit vorschreibt, denn diese gehört zu den wichtigsten Stützpfeilern der Freiheit. Die Gerechtigkeit im Islam ist eine absolute Gerechtigkeit, bei der es weder  Ausnahmen noch Vetternwirtschaft gibt, das heißt, es gibt beispielsweise keinen Unterschied zwischen einem Reichen und einem Armen. Dies ist eine Gerechtigkeit, die auch über Passionen erhaben ist und Muslime, Nicht-Muslime und sogar Feinde umfasst.

Zu den Erfordernissen dieser Gerechtigkeit gehört  die Gleichheit vor dem Gesetz, sprich es gibt keinen Unterschied zwischen einem Araber und einem Nicht-Araber oder zwischen einem Hellhäutigen und einem Dunkelhäutigen. Es gibt mithin keine Voreingenommenheit gegenüber einer Stammeszugehörigkeit, Rasse, Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion, alle sind vor dem Gesetz gleich. Ebenso sind alle Rechte vor Gericht gleich. Jedes Lebenswesen hat dasselbe Recht auf Leben sowie auf  Erlangen eines Arbeitsplatzes, wobei einer sich vom anderen nur auf der Grundlage der Qualifikation und des Wissens unterscheidet.

Erst wenn man das Prinzip der gegenseitigen Beratung, der Gerechtigkeit und der Gleichheit vor dem Gesetz verwirklicht, kann sich der Mensch die Freiheit erfreuen.

 

3Soziale Freiheit:

Um die soziale Freiheit zu realisieren, benötigt man unbedingt Unabhängigkeit, denn es gibt keine Freiheit unter Besatzung oder Tyrannei. Deswegen zielt der Islam auf die Notwendigkeit der Unabhängigkeit der Länder respektive der Gesellschaft, damit die Freiheiten realisiert werden können. Daraufhin gewährleistet der Islam die sozialen Freiheiten, unter Anderem die Freiheit der Meinungsäußerung, die Freiheit von Forschung und Lehre, die freie Wahl des Aufenthaltsortes, die freie Wahl eines Ehepartners und Anderes mehr.

All dies manifestiert sich beispielsweise dadurch, dass der Islam zum Benutzen der Vernunft und zum Nachdenken sowie zum In-Betracht-Ziehen Sich-Bemühen um eine eigene Entscheidung aufruft; der Islam erhebt das Sich-Bemühen um eigenständige Findung einer Rechtsnorm sogar zu einer Quelle des islamischen Kodexes, was zum Ermutigen und Fördern wissenschaftlicher Forschung sowie des Denkens beiträgt. Der Islam setzt sogar das Nicht-Benutzen der Vernunft seitens des Menschen den Tieren gleich, die über keine Vernunft verfügen .

Unsere wahre Religion verbindet die freie Meinungsäußerung mit Demut in Ehrfurcht gegenüber Allah, Wahrhaftigkeit und angemessenem gutem Sprechen. Der Islam schreibt dem Ansehen und der Wertschätzung der Gelehrten eine hohe Bedeutung zu und verpflichtet zum Erwerb von Wissen, und jeder Muslim darf aaus dem Meer des Wissens schöpfen, was er will, und gibt ihm die Freiheit, in jedem Land, das er will, nach Wissen zu suchen.

Der Islam legte bereits mehr als tausend Jahre vor der internationalen  Verkündung der Menschenrechte den Grundstein für die Aufhebung der Sklaverei, indem er etwa das Freilassen von Sklaven zu einer Sühneleistung etablierte, die zu einer Annäherung eines Muslims an Allah gehört. Der Islam verbürgte somit die Rechte des Sklaven respektive der Sklavin, indem er die den Glauben verinnerlichenden Muslime zur ,Freilassung von Sklaven anspornte. Er bezeichnet dies als Gunst und Begnadigung und rechnet das Freilassen von Sklaven zu den vorzüglichsten Handlungen.

Er rief die den Glauben verinnerlichenden Muslime sogar zum Freikaufen von Sklaven aus ihrem Privatvermögen auf und machte es zu einer Sühneleistung für ungerechtes Behandeln und Schlagen von Sklaven sowie zu einer Sühneleistung für fahrlässiges Töten, für Meineid und für das Nicht-Fasten im Monat Ramadan. Der Islam ordnete weiterhin die Unterstützung der Sklaven an, die sich gegen Bezahlen eines bestimmten Betrags freikaufen wollten und nennt im Quran das Freikaufen von Sklaven im Zusammenhang mit den Empfängerkreisen der Zakat. Schließlich verpflichtete der Islam auch zum Freilassen einer Sklavin, die Kinder hatte, nach dem Ableben ihres Herrn.

Zu den sozialen Freiheiten, die der Islam unterstützt, gehört die Freiheit der Wahl eines Ehepartners. Zu deren wichtigsten Merkmalen gehört, dass eine Bedingung für die Eheschließung lautet, dass die Frau – unabhängig davon, ob sie Jungfrau ist oder nicht – ihre Zustimmung geben muss. Sie ist somit absolut frei, ob sie die Ehe annehmen oder ablehnen will, das heißt, sie hat die Freiheit, ihren Lebenspartner auszuwählen, genauso wie sie frei ist, ob sie mit ihm die Ehe fortsetzen oder ihn verlassen will. Der Islam gewährt dem Mann das Recht auf Ehescheidung und der Frau das Recht auf Trennung von ihrem Ehemann gegen eine Entschädigung, solange das zur Scharia Allahs nicht in Widerspruch steht.

Zu nennen ist ferner die wirtschaftliche Freiheit. Der Islam gewährleistet nicht nur dem Mann Freiheit hinsichtlich seines Vermögens, sondern gibt auch der Frau deren eigene separate Vermögensgarantie. Jeder Erwachsene, der sich im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte befindet und Vermögen besitzt, hat das Recht und die Freiheit zu Treiben vonHandel, Verkauf, Kauf, Abschluss von Verträge, Beteiligungen und Inbesitznahme. Dabei garantiert der Islam ebenso den Armen und Bedürftigen diese Rechte.  Weiterhin erklärt er alles für haram, was der Wirtschaft der Gesellschaft Schaden zufügt, indem er etwa den unerlaubten Zuwachs für haram erklärt und das Ansammeln von Gold- oder Silberschmuck oder Ähnlichem, wenn dies der allgemeinen Wirtschaft zum Nachteil gereicht.

Der Islam verdeutlicht mithin alles, was jedem Anspruchsberechtigten dessen Rechte verbürgt, indem er alles erklärt, was mit Verträgen zusammenhängt, und auf welche Weise man Kredit aufnimmt, die sowohl für den Kreditgeber als auch für den Kreditnehmer deren Rechte verbürgt. 

Der Islam gibt uns weiterhin die Freiheit, Vermögen zu investieren, wie wir es möchten, solange es im Rahmen dessen bleibt, was halal ist.

Und schließlich erteilt der Islam dem Muslim auch nach seinem Ableben das Recht auf sein Vermögen, indem der Islam ihm das Recht auf ein Testament unter der Bedingung gibt, dass es ein Drittel seines Nachlasses nicht überschreitet: Er gibt ihm ebenso das Recht auf Schenkung und Gaben und erklärt ausdrücklich, dass das Vermögen an sich ein Mittel und kein Ziel ist.

 

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