Rechtsnorm für Subha (Kette mit 33 ...

Das Ägyptische Fatwa-Amt

Rechtsnorm für Subha (Kette mit 33 oder 99 kleinen Kugeln zum Abzählen bestimmter Formulierungen beim Gedenken Allahs)

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Wie lautet die Rechtsnorm für Subha?

Antwort

    Das Gedenken Allahs mittels Subha und anderer Dinge, die beim genauen Abzählen helfen, ist von der Scharia her zulässig. Der Prophet (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen!) gestand dies zu und die rechtschaffenen Vorfahren pflegten das ohne Missbilligung zu tun: 

1. Safija Bint Hujaij (möge Allah an ihr Wohlgefallen finden!) berichtete in einem von At-Tirmidhi veröffentlichten und von Al-Hakim und Ad-Dhahabi für authentisch erklärten Hadith: "Allahs Gesandter (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen!) trat zu mir, als ich Allah mit viertausend Kernen vor mir lobpreiste. Da sagte ich zu ihm: «Ich habe Allah damit lobgepriesen.» Und er fragte: «Soll ich dich etwas lehren, was mehr ist als du damit lobgepriesen hast?» Ich antwortete: «O ja! Lehre mich!» Daraufhin sagte er: «Sprich: 'Der Lobpreis der Erhabenheit über jeden Mangel ist Allahs entsprechend der Anzahl SEINER Schöpfung.'»

2. Sa´d Ibn Abu Waqqaas (möge Allah an ihm Wohlgefallen finden!) berichtete in einem von Abu Dawud und At-Tirmidhi veröffentlichten und von Letzterem für akzeptabel erklärten sowie von An-Nasaii und Ibn Maadscha veröffentlichten und von Ibn Hibbaan und Al-Hakim für authentisch erklärten Hadith, dass er mit dem Propheten (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen!) zu einer Frau trat, die Allah mit Kernen oder mit Steinchen lobpreiste. Da fragte er: "Soll ich dir mitteilen, was für dich leichter und besser ist als dies? Sprich: «Der Lobpreis der Erhabenheit über jeden Mangel ist Allahs entsprechend der Anzahl dessen, was ER im Himmel erschaffen hat, und der Lobpreis der Erhabenheit über jeden Mangel ist Allahs entsprechend der Anzahl dessen, was ER auf Erden erschaffen hat, und der Lobpreis der Erhabenheit über jeden Mangel ist Allahs entsprechend der Anzahl dessen, was zwischen beiden ist, und der Lobpreis der Erhabenheit über jeden Mangel ist Allahs entsprechend der Anzahl dessen, was ER erschafft, und Allah ist der Größte genauso wie dies, und der Lobpreis ist Allahs wie dies, und es gibt keine Gottheit außer Allah wie dies, und es gibt weder Macht noch Stärke außer bei Allah wie dies.»"

3. Al-Qasim Ibn Abdu-r-Rahman berichtete: "Abu Ad-Dardaa hatte in einem Beutel einige Kerne von gepressten Datteln. Er pflegte nach dem Morgengebet Allah mit einem nach dem anderem, bis sie zu Ende gingen, lobzupreisen." (Veröffentlicht von Ahmad in seinem Werk Az-Zuhd mit einer authentischen Überliefererkette.)

4. Abu Nadra Al-Ghifari berichtete: "Ein Scheich von Tufawa erzählte mir: «Ich war einmal bei Abu Huraira in Medina zu Gast, und ich habe keinen Gefährten des Propheten (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen!) gesehen, der sich so bemüht oder den Gast so überaus freundlich aufnimmt wie er. Als ich eines Tages bei ihm war, lag er auf seinem Bett und hatte einen mit Steinchen oder Kernen gefüllten Beutel. Neben dem Bett saß seine schwarze Dienerin und er lobpries Allah mittels dieser Steinchen oder Kerne. Immer wenn der Beutel leer wurde, warf er ihn ihr zu und sie sammelte diese Kerne, steckte sie wieder in den Beutel und gab sie ihm zurück.»" (Veröffentlicht von Abu Dawud, An-Nasaii und At-Tirmidhi und von Letzterem für akzeptabel erklärt.)

5. Nu´aim Ibn Al-Muharar Ibn Abu Huraira berichtete von seinem Großvater Abu Huraira (möge Allah an ihm Wohlgefallen finden!), dass dieser einen Faden mit zweitausend Knoten hatte. Er schlief nicht, bis er Allah damit lobgepriesen hatte. (Veröffentlicht von Abdullah, dem Sohn von Imam Ahmad, in seinem Werk Zawaidu-z-zuhd und von Abu Nuaim in seinem Werk Hiliatu-l-aulijaa.)

    Ähnliches wurde von Sa´d Ibn Abu Waqqaas (möge Allah an ihm Wohlgefallen finden!), Abu Sa´id Al-Chudri (möge Allah an ihm Wohlgefallen finden!), Abu Safia, dem Diener des Propheten (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen!), Fatima, der Tochter von Al-Husain Ibn Ali Ibn Abi Talib (Friede sei mit ihnen!) und anderen Prophetengefährten und der ihnen nachfolgenden Generationen überliefert.

    Eine Gruppe von Gelehrten verfasste über die Zulässigkeit des Gedenken Allahs mittels Subha Abhandlungen. Dazu gehören Al-Hafiz Dschalalu-d-Din As-Sujuti in seiner Abhandlung Al-Minhatu fi-s-Subha, Scheich Muhammad Ibn Illan As-Siddiki unter dem Titel Iqadu-l-Masabih li-Maschruijati Itichadhi -l-Masabih sowie der hochgelehrte Abu-l-Hasanat Al-Laknawi in seiner Abhandlung unter dem Titel Nuzhatu-l-fikri fi Subhati-dh-dhikr.

    Der Hadith-Gelehrte As-Sujuti (Allah, der Erhabene, erbarme sich seiner!) sagte nach Erwähnen der Hadithe und Überlieferungen und anderer Dinge: "Selbst wenn es beim Verwenden der Subha nur um die Zustimmung dieser geschätzten Persönlichkeiten ginge und darum, ihnen auf ihrem Weg zu folgen sowie um deren Segen zu bitten, so gehörte sie doch auf diese Weise schon zu den wichtigsten und dringendsten Angelegenheiten. Und wie dann erst mit dieser, die an Allah, den Erhabenen, erinnert, weil der Mensch sie nur sieht, wenn er Allahs gedenkt. Dies gehört zu den höchsten ihrer Vorteile. Danach benannte sie einer der rechtschaffenen Vorfahren (Allah erbarme SICH seiner!).

    Des Weiteren wurde weder von einem der Vorfahren noch von den nachfolgenden Generationen überliefert, dass es verboten sei, das Gedenken Allahs mittels einer Subha durchzuführen. Vielmehr zählten sie die meisten von ihnen zum Gedenken Allahs und betrachteten dies nicht als unerwünscht." Zitatende.

Und Allah der Hocherhabene weiß es am besten!

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